Ein Kopfmensch entscheidet immer rational, ein Bauchmensch intuitiv. Wer liegt aber meistens richtig? Ich sage, der Bauchmensch! Warum? Ganz einfach! Stellen Sie sich mal folgendes vor:

Ein großer ausgewachsener Elefant trottet durch die afrikanische Savanne. Elefant:FliegeEr weiss genau, wo es etwas zu fressen gibt, wo Tümpel sind, um darin zu baden, wie er Feinde verjagt, wie er seinen Nachwuchs schützt und letztendlich auch, wo er sich zum Sterben hinbegibt.

Und nun stellen Sie sich eine kleine Fliege vor, die sich ab und zu mal auf die Stirn des Elefanten setzt und ihm „flüstert“, was er jetzt machen soll bzw. sich im Zweifel auch gegen die Interessen des Elefanten durchsetzen.

Unmöglich, sagen Sie? Ja, da haben Sie recht, unmöglich!

Aber genau so ticken wir Menschen.

Unser Gehirn verarbeitet pro Sekunde 400 Milliarden Bits an Informationen. 1 Bit entspricht dabei = 2 Informationen! Das Bewusstsein verarbeitet davon lediglich 0,00000005 Bits. Und dies entspricht dem Größenverhältnis von Elefant und Fliege, wobei die Fliege wie gesagt nur ab und an mal auf dem Kopf des Elefanten sitzt.

Nun zurück zu uns Menschen. Wir nehmen also pro Sekunde so viele Informationen unbewusst auf, welche uns bewusst nicht mehr abrufbar sind. Sind einige dieser Informationen jedoch wichtig und wir wollen oder müssen uns erinnern, brauchen wir die REM-(Rapid Eye Movement)-Phase des Schlafes. In dieser Phase träumen wir und unser Unterbewusstsein kann Dinge aufarbeiten. Diese REM-Phase können wir jedoch auch durch Hypnose hervorrufen, wo wir dann gezielt Dinge aufarbeiten können.

Des Weiteren kennt unser Unterbewusstsein auch den Begriff Zeit nicht. Wenn sich etwas schlimmes im Leben z.B. im Alter von 3 Jahren ereignet, wird die Erfahrung weiterhin als 3jähriger betrachtet, ohne dass es bewusst wird. Beispiel: Normalerweise haben wir keine Angst im Dunkeln. Vielleicht ein mulmiges Gefühl, aber keine wirkliche Angst. Wenn jetzt aber ein kleines 3jähriges Kind zur Strafe in einen dunklen Raum gesperrt wird, hat es Angst. Später, auch noch als Erwachsener, kann genau dieses Erlebnis eine Angst vor geschlossenen Räumen und/oder vor Dunkelheit verursachen. Wird es nicht behandelt, kann es das ganze Leben lang anhalten.

Behandlungen dafür gibt es etliche: Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Entspannungstherapie. Bei diesen Therapiemöglichkeiten bearbeiten Sie jedoch nur Ihre Symptome und nicht die Ursache. Es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass Sie sich daran erinnern können, dass Sie als 3jähriger in einen dunklen Raum gesperrt wurden.

Da wir aber wie gesagt mit Hypnose in die REM-Phase gelangen können, ist es somit auch möglich genau diese Situation wieder hervorzurufen, zu bearbeiten und richtig zu stellen. Die Hypnosetherapie ist somit eine Therapie zur Ursachenfindung und -bearbeitung.

Unser Unterbewusstsein somit unsere Intuition ist also so mächtig, dass wir mit Recht behaupten können, Bauchmenschen treffen öfter die richtigen Entscheidungen. Kopfmenschen haben es meist schwerer, weil sie sich oft selbst im Weg stehen.

Hier können Sie noch mehr zum Thema Bewusstsein / Unterbewusstsein und Hypnose lesen.

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